
Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene (max. 7 Personen)
In der alten Japanischen Tradition werden die Risse, Sprünge und Fehler, die beim Brennen in der urgewaltigen Kraft des Anagama-Ofens entstanden sind nicht vertuscht bzw. wegretuschiert, sondern ganz im Gegenteil: diese Stellen sind etwas Besonderes und werden betont durch das fachgerechte Auftragen von Blattgold. Oft bekommen die Stücke nach ihrer Behandlung mit Blattgold und einer Deckschicht aus Schelllack eine ganz besondere Schönheit und Anziehungskraft. Man kann sie entweder nur an kleinen Stellen vergolden oder das Gold auch Streifenweise aufbringen oder hauchzart die Ränder vergolden. Wer möchte kann sogar die ganze Form mit Gold oder Silber belegen. Anders als aufgebrannte Goldglasuren lässt sich das aufgebrachte Blattgold und -Silber wegen seiner Zartheit nicht auf Gebrauchskeramik einsetzen.
Blattgold und Blattsilber stehen im Kurs zur Verfügung. Für diesen Kurs bitte 3-5 fertig gebrannte Stücke aus Keramik oder Porzellan zum Bearbeiten mitbringen.