Ton brennen: unsere kleine Materialkunde

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Ton brennen richtig lernen und anwenden

Bevor Sie sich daran machen, Ton zu brennen, ist eine kleine Materialkunde notwendig. Ton ist keinesfalls ein so anspruchsloses Material ohne Unterscheidungsmerkmale, wie viele Menschen glauben. Töpfern ist ein Kunsthandwerk, das nur mit dem richtigen Material und dem passenden Brennofen gelingt. Im Onlineshop der LEHMHUUS AG können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen.

Ton brennen erfordert ein entsprechendes Fachwissen

Ton zu brennen bedeutet, ein anspruchsvolles Kunsthandwerk umzusetzen. Mit fachmännischer Anleitung lässt sich das Töpfern jedoch leicht erlernen. Wenn Sie erst einmal wissen, wie sich Ton zusammensetzt und wie Sie Ton brennen, haben Sie die besten Voraussetzungen, dieses entspannende Hobby in die Tat umzusetzen. Nach der Fertigstellung Ihrer Tonarbeiten lassen Sie diese trocknen. Im nächsten Schritt erfolgt der Brennvorgang. Die getrocknete, aber noch nicht gebrannte Tonware wird als Grünware bezeichnet. Wenn Sie Ton brennen, führen Sie zwei Brennvorgänge aus, den Rohbrand und den Glasurbrand. Wichtig ist, dass der Brennofen zu dem Brennmaterial passt. Dieses muss richtig verarbeitet sein, damit es nicht reisst oder während des Brennvorgangs komplett zerfällt.

Ton brennen mit langsamer Temperatursteigerung

Die Werkstücke können beim Rohbrand ruhig eng aneinander gestellt oder ineinander gestapelt werden. In dieser Hinsicht ist Ton brennen recht unkompliziert. Nur wenn Sie Ton brennen, der hinterher nicht glasiert wird, sollten Sie auf die Anordnung der Werkstücke achten, damit die Tonfarben nicht ungleichmässig werden. Die Wärme steigt von unten nach oben. Daher werden grössere Töpferarbeiten unten platziert, kleinere Werkstücke dagegen oben. Der Rohbrand wird auch als Biskuitbrand, Vorbrand oder Schrühbrand bezeichnet. Wenn Sie Ton brennen, ist eine langsame Steigerung der Temperatur wichtig, da das Material jetzt noch Wasser auf kristallin gebundener Basis enthält. Mit langsamer Temperaturerhöhung entsteht weniger Druck, sodass der Wasserdampf allmählich entweicht. Andernfalls würden die Werkstücke durch den Aufbau von Wasserdruck im Ofen zerbersten. Die Endtemperatur von 960 Grad bleibt nur für zwanzig Minuten erhalten.

Ton brennen mit Glasurbrand

Die Tonware wird jetzt als Schrühware bezeichnet. Sie löst sich in Wasser nicht mehr auf, die Konsistenz bleibt jedoch porös. Im nächsten Schritt erfolgt der Glasurbrand. Wenn Sie Ton brennen, sollten Sie stets den Glasurbrand durchführen, da dieser die Werkstücke nicht nur optisch ansehnlicher, sondern auch widerstandsfähiger macht. Während des Brennvorgangs dürfen die Tonarbeiten keinen Kontakt zueinander haben. Ein Abstand von zwei Zentimetern ist sinnvoll. Wenn Sie Ton brennen, schmilzt der Glasur und verbindet sich mit dem Werkstück, das jetzt kein Wasser mehr enthält. Bei welcher Temperatur Sie Ton brennen, hängt von dem Tonmaterial und der Glasur ab. Nach dem Glasurbrand verbleibt die Tonware noch einige Zeit zum Auskühlen im Ofen, um eine schockartige Temperaturschwankung zu vermeiden. Andernfalls kann es zu Rissen kommen.

Ton brennen ist nicht so kompliziert, wie Sie meinen

Wenn Sie sich vorher in Thematik Ton brennen einlesen oder diesen Vorgang in einem Töpferkurs erlernen, zeigt sich schnell, so kompliziert sind die einzelnen Arbeitsschritte gar nicht. Wichtig ist, sich vorab über das Arbeitsmaterial und dessen Anforderungen zu informieren. Passen Ton und Brenntemperatur nicht zusammen, können Schäden oder Zerstörung die Folge sein. Am besten, Sie informieren sich beim Fachmann oder belegen einen Töpferkurs.

Die Experten der LEHMHUUS AG stehen Ihnen gerne beratend zur Seite. Wenn Sie mehr über das Thema Ton brennen erfahren möchten, rufen Sie uns gerne an.

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